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Schloss Rodeck


Schoss am aüßersten Rand des Käferwaldes


Beschreibung:

Es war ein angesehenes Geschlecht, jene Adeligen von "Röder", die einst oben auf der Burg residierten. Am äußersten Rand des Käferwaldes, 294 über dem Meer und 70 m über die Talsohle wurde von der Bergnase jene Ecke ausgestockt und hergerichtet, die dann als Rod-Eck einen vortrefflichen Bauplatz abgab. Ein Burgert, die bald nach 1200 in den urkundlichen Nachrichten auftaucht, gilt als Erbauer der Burg. Es war dies ein hochangesehenes, weitum reichbegütertes Adelsgeschlecht. Aus im entsprossen Personen von hohem Rang und weltlichem und geistlichem Stande, die immer wieder gerne bei vielen Abkommen und Verträgen über die Ortenau hinaus beigezogen wurden. Familienauseinandersetzungen und Erbstreitigkeiten trugen mit dazu bei, daß die Günter aufgeteilt wurden. Während ein Teil etliche Zeit den Fürstbischof von Straßburg zum Herrn hatte, war der andere Teil an den Markgraf von Baden gefallen, der die Burg als Lehen an die Röder zurückgab. Nach dem Tode von Ritter Hans-Dietrich anno 1605 fiel die Burg dem Markgrafen wieder zu, so daß sie 1631 an das Geschlecht deren von Neuenstein vergab. Nach deren Aussterben erwarb Obergerichtsrat Schliephacke die Burg und ließ sie im Spätrenaissancestil zum Schloß umbauen. In den 1920iger Jahren schuf man eine Erweiterung der Terrassenanlagen. Nach mehrfachem Wechsel diente das Schloß im Besitz des Ortenaukreises als Altersheim. Seit 1999 ist es im Privatbesitz. Die Burg "Rodeck" ist ein seltenes Beispiel, daß eine mittelalterliche Höhenburg durch all die Jahrhunderte Bestand hatte, bis hin zum heutigen Schloß ohne je zerstört worden zu sein.

Kontaktinformationen:

Schloss Rodeck
Hauptstraße 65
77876 Kappelrodeck
Telefon: 0 78 42 / 8 02 10
http://www.kappelrodeck.de/

Alle Angaben ohne Gewähr



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